US-Finanzministerin Janet Yellen hat strengere Regeln zur Registrierung von Briefkastenfirmen und die Überwachung des Immobiliensektors in den USA gefordert. In diesem Zusammenhang vertritt sie auch die Ansicht, dass die USA „der beste Platz“ für Geldwäsche seien. Auf einem von Präsident Biden veranstalteten „Summit for Democracy“ vertrat sie kürzlich die Meinung, Geldwäsche sei nicht nur ein Problem bestimmter kleiner Staaten, die für ihre lockeren Regelungen bekannt seien, sondern eben auch für die USA. Schließlich sei das US-Finanzsystem mit dem Dollar als internationaler Leitwährung „Rückgrat der Weltwirtschaft“.

Es sei an der Zeit, Geldwäsche durch strengere Regelungen zu verhindern. Insbesondere fordert Yellen eine bessere Bekämpfung von Korruption und Geldwäsche, strengere Vorschriften zur Registrierung von Briefkastenfirmen sowie eine weiter gehende Kontrolle des Immobiliensektors in den USA. Dabei müsse es möglichst schwer gemacht werden, illegal erworbene Gelder durch das Finanzsystem zu schleusen, forderte sie. In den USA sei das Recht für Firmengründungen traditionell Sache der Bundesstaaten. Nun solle es aber zu neuen Gesetzen kommen, um Briefkastenfirmen landesweit zur Offenlegung ihrer wirtschaftlichen Eigentümer zu zwingen, kündigte Yellen an.

Quelle: https://www.rnd.de/politik/usa-ist-bester-ort-fuer-geldwaesche-us-finanzministerin-yellen-raeumt-schwachstellen-ein-4XVXJMGXNJJCZHJ6CPVRRGFVRA.html