1. ÖSTERREICHISCHES COMPLIANCE-SYMPOSIUM

04.05.2021 bis 06.05.2021

Im Mai 2021 bringen wir internationale Top-Experten mit aktuellen Themen zu Ihnen auf den Bildschirm! Sichern Sie sich jetzt schon Ihren persönlichen Teilnahmeplatz.

Das Konzept

3 Tage – 9 Experten – Exklusive Interviews

Im Zeitraum vom 4. bis 6. Mai veröffentlichen wir für Sie täglich drei Interviews zu aktuellen Themen rund um Geldwäscheprävention und Compliance. Unsere Interviewpartner sind handverlesene internationale Experten. Die Interviews finden alle in deutscher Sprache statt.

Die Videos sind in weiterer Folge 14 Tage lang für Sie abrufbar. Sie entscheiden selbst, wann und wo Sie auf die Interviews zugreifen.

Interviewpartner & Themen

Moderne Sklaverei und Geldwäsche

Daniel Thelesklaf

Daniel Thelesklaf ist einer der international führenden Experten im Feld der Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Er ist Botschafter der Liechtenstein Initiative „FAST“: Finance against Slavery and Trafficking und gibt in seinem Interview Einblicke in dieses wichtige Thema.

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Daniel Thelesklaf hat 1990 in Zürich sein Jura-Studium abgeschlossen. Nach Anstellungen als Jurist in einer Versicherung und in einer Bank in Zürich wurde er 1998 zum ersten Leiter der MROS (die schweizerische FIU) berufen. Von 2000-2008 arbeitete er als Konsulent für verschiedene internationale Organisationen in Projekten in der Karibik, in Osteuropa und in Zentralasien. Ab 2005 leitete er für 10 Jahre das Anti-Corruption Network der OECD. Im Jahr 2009 wurde er zum Exekutivdirektor des Basel Institute on Governance berufen und seit 2012 arbeitete er in Liechtenstein als Leiter der dortigen Financial Intelligence Unit. In dieser Funktion war er bis 2019 auch Vorsitzender von Moneyval, der Geldwäschereiausschuss des Europarates. Im August 2019 wechselte er nochmals für ein knappes Jahr nach Bern als Leiter der MROS und wurde in dieser Funktion auch zum Co-Leiter einer der permanenten Arbeitsgruppen der FATF ernannt. Seit dem 1. Oktober 2020 ist er wieder als Konsulent für private und öffentliche Kunden tätig, unter anderem als strategischer Berater der Regierung von Monaco.

Private Public Partnership

Hennie Verbeek-Kusters

Hennie Verbeek-Kusters ist Leiterin der FIU Niederlande und amtierender Chair der EGMONT Gruppe der Financial Intelligence Units. In diesen Funktionen ist sie wegweisend bei der Entwicklung neuer Initiativen und Projekte zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Sie spricht mit uns über die Kooperation zwischen Behörden und Meldeverpflichteten im Rahmen des „Public Private Partnership“ als zukunftsweisendes Kooperationsmodell zur Stärkung der Präventions- und Strafverfolgungssysteme.

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Hennie Verbeek-Kusters  leitet seit 2008 die FIU der Niederlande (FIU – the Netherlands) und wurde in dieser Funktion im Juli 2020 als Chair der „Egmont Group of Financial Intelligence Units“ eingesetzt. Hennie Verbeek-Kusters blickt auf eine langjährige Tätigkeit in der Egmont Gruppe zurück. Ihr Ziel ist die Verbesserung der Kooperation zwischen FIUs aber auch dem Privatsektor. Unter ihrer Leitung hat die Niederländische FIU erhebliche Kapazitäten ausgebaut, um diesem Ziel näher zu kommen.

Im October 2010 wurde Hennie Verbeek-Kusters zur Leiterin der FIUs des „Caribbean part of the Kingdom of the Netherlands (Bonaire, St. Eustatius, and Saba) ernannt.

Geldwäscheprävention im Fokus der Rechtsprechung

RA Dr. Bernd Fletzberger

Dr. Bernd Fletzberger hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmen bei Verfahren vor den obersten Gerichtshöfen (VwGH, BVwG) vertreten. Im Interview sprechen wir über die ständige Rechtssprechung in Bezug auf die Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie über die Entwicklungen der vergangenen Jahre.

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RA Dr. Bernd Fletzberger ist Rechtsanwalt und Partner bei PFR Rechtsanwälte. Seine Beratungsschwerpunkte liegen im Bereich des Bank-, Zahlungsverkehrs-, Kapitalmarkt- und Versicherungsrechtes sowie im Gesellschaftsrecht. Er berät und vertritt Finanzinstitute laufend auch in geldwäscherechtlichen Angelegenheiten. Er ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift für Finanzmarktrecht, publiziert und trägt laufend zum Bank- und Kapitalmarktrecht vor.

Risikomanagement im Private Banking

Rainer Hörning

Rainer Hörning ist der Head Financial Intelligence Unit & Sanctions Compliance bei der Julius Bär & Co AG und spricht in dieser Funktion über Risikomanagement im Private Banking, den Umgang mit Hoch-Risiko-Kunden sowie den Aufbau und Betrieb einer bankeninternen Financial Intelligence Unit.

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Rainer Hörning Head Financial Intelligence Unit & Sanctions Compliance ist seit August 2019 bei der Julius Bär & Co AG, Zürich. Zuvor war er bei der Bank Safra Sarasin AG als Head Compliance Switzerland, UBS AG u.a. als Head FCC Wealth Management / Sensitive Clients und Credit Suisse u.a. als Co-Head AML EMEA in London. Er vertrat die beiden Grossbanken auch als Mitglied in der Wolfsberg Group. Herr Hörning war in den USA AML and Counter-Terrorist Financing Compliance Adviser in der Citizens Bank. Zuvor war er in einer Anwaltskanzlei als Rechtsanwalt und Notar sowie davor beim Verein zur Qualitätssicherung im Bereich der Finanzdienstleistungen (VQF) als Fachstellenleiter, Mitglied des Advisory Board und Revisor tätig. Er hatte auch eine Funktion bei der Association of Certified Anti-Money Laundering Specialists (ACAMS) als ehemaliges Mitglied des Advisory Board.

Finanzsanktionen und Embargos

Dr. Thorsten Güldner-Bervoets

Dr. Thorsten Güldner-Bervoets ist Executive Director, Group Head Financial Sanctions Compliance der Raiffeisen Bank International AG (RBI), Stv. GWB sowie Leiter d. Raiffeisen-Kompetenzzentrums Finanzsanktionen. Im Interview gehen wir der Frage nach, welche Rolle Finanzsanktionen im europäischen Compliance-Verständnis spielen und worauf jeder Verpflichtete achten sollte.

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Dr. Thorsten Güldner-Bervoets ist Executive Director, Group Head Financial Sanctions Compliance der Raiffeisen Bank International AG (RBI), Stv. GWB sowie Leiter d. Raiffeisen-Kompetenzzentrums Finanzsanktionen.

Geldwäscheprävention aus der Sicht eines Investigativjournalisten

Michael Nikbakhsh

Michael Nikbakhsh ist mehrfach preisgekrönter Wirtschaftsjournalist und Mitglied des Internationalen Netzwerks investigativer Journalisten (International Consortium of Investigative Journalists, ICIJ). Für das Nachrichtenmagazin Profil recherchierte er die Leaks der vergangenen Jahre. Im Interview gibt er exklusive Einblicke in seine Recherchetätigkeit.

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Michael Nikbakhsh schreibt seit 1999 für das Wirtschaftsressort des Nachrichtenmagazins Profil, das er seit 2004 leitet. Nach der Matura am Lycée Français de Vienna trat er 1991 in die Wiener Redaktion der „Salzburger Nachrichten“ ein, es folgten Engagements bei WirtschaftsWoche Österreich, trend und Format. Auf Ressortebene bearbeitet Nikbakhsh, Sohn eines Iraners und einer Österreicherin, in erster Linie die Themenfelder Wirtschaftskriminalität und Finanzen.

Er wurde 2005, 2009 bis 2012 sowie 2014 zum „Wirtschaftsjournalisten des Jahres“ (Der Österreichische Journalist) gewählt. 2008 war er für seine Enthüllungen im Rahmen der sogenannten Meinl-Affäre „Journalist des Jahres“. 2009 erhielt er den Horst-Knapp-Preis und 2012 den Walther Rode-Preis „für seine herausragende Recherchequalität und Vermittlungskompetenz, für die demokratiepolitische Relevanz und Brisanz seiner Arbeit sowie seinen ‚ethischen Enthüllungsjournalismus‘“ (gemeinsam mit Ulla Kramar-Schmid). 2015 und 2018 gewann er bei der Wahl zum Journalisten des Jahres in der Kategorie Investigation.

2018 wurde er als Vollmitglied in das Internationale Netzwerk investigativer Journalisten (International Consortium of Investigative Journalists, ICIJ) des Center for Public Integrity (CPI) aufgenommen.

Immobiliengeschäfte und Clan Kriminalität

Dr. Ulrich L. Göres

Dr. Göres ist Rechtsanwalt und berät unter anderem Finanzinstitutionen, FinTechs und Unternehmen in den Bereichen Geldwäsche, Finanzkriminalität und Compliance. Den Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit bildet die Umsetzung internationaler Gesetzesinitiativen. Er spricht mit uns über aktuelle Erkenntnisse im Zusammenhang mit Clan Kriminalität und Immobiliengeschäften.

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Ulrich Göres blickt auf eine langjährige Laufbahn im Bereich Geldwäscheprävention und Compliance zurück. Von 2017 bis 2020 war er Konzerngeldwäschebeauftrager | Head of Financial Crime Risk Managemen der HSBC Deutschland. Von 2014 bis 2016 etablierte Dr. Göres die konzernweite Anti-Financial-Crime Funktion bei der Deutsche Bank AG, als Global Head of Anti-Financial Crime und Konzerngeldwäschebeauftragter. Davor war er für die Erste Group Bank AG als Chief Compliance Officer & Group General Counsel konzernweit für die Bereiche Compliance, Legal & Security verantwortlich. Vor dem Wechsel zur Erste Group hatte Dr. Göres eine Reihe von hochrangigen Compliance-Funktionen in Deutschland, Großbritannien und den USA inne, darunter u.a. innerhalb der Commerzbank AG als Stellvertreter des Chief Compliance Officer und als Regional Head Compliance of the US & The Americas.

Krypto und Finanzmarkt, eine (unvermeidbare) Annäherung

Martin Erhold

Martin Erhold ist Finanzmarktjurist bei Bitpanda mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Geldwäscheprävention bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht sowie als Berater. Im Interview beleuchten wir die Beziehung zwischen Krypto und dem etablierten Finanzmarkt und geben einen Ausblick.

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Martin Erhold war u.a. Mitglied der österreichischen Delegation zur FATF und hat die FMA in diversen nationalen und EU Expertengremien vertreten. Darüber hinaus hat er im Rahmen seiner Beratertätigkeit Regierungen und Behörden bei der Implementierung der internationalen FATF-Standards unterstützt sowie eine Risikoanalyse-Software für Geldwäsche-Aufsichtsbehörden mitentwickelt. Mittlerweise ist Martin Erhold bei Bitpanda – einer der größten europäischen Handelsplattform für Krypto-Assets – und beschäftigt sich dort mit diversen regulatorischen Themen, insbesondere auch mit der künftigen EU weiten Regulierung von Krypto-Assets bzw der Digitalisierung des Finanz- und Kapitalmarkts.

Lehre meets Practice: Steuerdelikte im Fokus

Helmut Wiesenfellner, Univ. Prof. Dr. Severin Glaser

Gemeinsam mit Helmut Wiesenfellner (BMF) und Severin Glaser gehen wir der Frage nach, welche Rolle Steuerdelikte bei der Geldwäscheprävention spielen und wo in der Praxis die Schnittstelle zwischen diesen beiden Delikten verläuft.

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Helmut Wiesenfellner begann seine berufliche Laufbahn bei der Bundespolizeidirektion Wien und wechselte im Jahr 1994 in das Bundesministerium für Finanzen. Dort ist er seit 2004 in der Betrugsabteilung tätig. In seiner Funktion baute er profunde Expertise an der Schnittstelle Geldwäscherei und Abgabenbetrug auf. Er vertritt Österreich in diversen internationalen Fachforen und etablierte sich als Vortragender zu Themen der Geldwäscherei und des Steuerbetrugs im In- und Ausland.

Helmut Wiesenfellner ist allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Geldwäscherei und Autor zahlreicher Publikationen zum Thema Geldwäscherei und Abgabenbetrug.

Univ. Prof. Dr. Severin Glaser ist Inhaber des Lehrstuhls für Finanz- und Wirtschaftsstrafrecht an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Zuvor arbeitete er am Institut für Österreichisches und Europäisches Wirtschaftsstrafrecht an der WU Wien (zuletzt als Assoziierter Professor) sowie unter anderem auch in der Rechtssektion des Bundesministeriums für Inneres und am Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF). Co-Herausgeber der Zeitschrift für Wirtschafts- und Finanzstrafrecht (ZWF).

Ihre Investition

Mitglieder der AML-Akademie: EUR 49,- pro Teilnehmer

Externe Teilnehmer: EUR 149,- pro Teilnehmer

Durch die Veranstaltung führen Sie

Dr. iur. Elena Scherschneva, MA
Obfrau der AML-Akademie

Mag. iur. Rudolf Nikolaus Kellermayr
Obfrau-Stellvertreter

Dr. iur. Alexander Wöß
Obfrau-Stellvertreter