Krise oder Aufschwung für Geldwäsche-Netzwerke?

 

Es gibt nicht nur die Einkommenseinbußen der organisierten Kriminalität, die diese derzeit im Rotlichtmilieu erleidet, sondern auch „neue Geschäftschancen“ die sich in der Krise auftun. Das ist naheliegender Weise der Handel mit nachgemachten Schutzmasken oder Arzneimitteln. Aber auch Fake Shops im Internet nützen die verstärkte Nachfrage der Konsumenten, die nun durch die Schließung von Geschäften entstanden ist. Das Risiko, Opfer eines Betrugs im Internet zu werden, nimmt zweifellos zu.

Sicher dürfte aber auch sein, dass in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt versucht werden wird, große Geldmengen aus illegalen Quellen in die legale Wirtschaft einzuschleusen. So meint etwa Sebastian Fiedler, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, je größer nun die Liquiditätsengpässe in der Wirtschaft würden, desto leichter werde es für die organisierte Kriminalität sein, ihr Vermögen dort unterzubringen und sauber zu waschen. Von Seiten der Ermittler wird wohl ratsam sein, einen kriminalpolitischen Schwerpunkt auf die Vermögenswerte von Kriminellen zu legen.

Dieses Interview möchten wir mit Ihnen teilen. Um es zu lesen, folgen Sie bitte dem nachstehenden Link. https://www.tagesspiegel.de/politik/kriminalitaet-in-zeiten-der-coronakrise-duestere-aussichten-fuer-die-ermittler/25709462.html

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